Wie sicher ist Fallschirmspringen?
Fallschirmspringen
ist bei Beachtung aller Sicherheitsaspekte eine sehr sichere
Sportart. Unfälle sind in den meisten Fällen nicht auf die
Technik, sondern auf menschliches Versagen oder sehr oft auf
Selbstüberschätzung zurückzuführen. Das Fallschirmsprungsystem
unterliegt einer Art TÜV Überprüfung, welche in regelmässigen
Abständen durchzuführen ist. Auch kann man nicht willkürlich
aus Flugzeugen hüpfen. Nur Personen mit Berechtigung (Fallschirmspringerschein),
ausser natürlich Schüler unter Aufsicht eines Lehrers, dürfen
auf dafür ausgewiesenen "Dropzones" springen. Landungen ausserhalb dieses Geländes bedürfen einer speziellen Genehmigung.
Fallschirmsprunglehrer und Tandemmaster müssen eine Zusatzberechtigung
(Ausbildung und Mindestanzahl an Sprüngen) haben.
Zur Ausrüstung gehören zum Hauptfallschirm außer dem noch ein Reservefallschirm
und ein Öffnungsautomat. Falls die Hauptkappe einmal versagen
sollte,
besteht die Möglichkeit diese abzutrennen und die
Reserve, die von einem speziell ausgebildeten Reservepacker
gepackt worden ist, zu ziehen. Sollte man einmal nicht in
der Lage seinen Schirm zu öffnen (Bewusstlosigkeit nach Freifallkollisionen,
beidseitig ausgerenkte Schultern und bei Störungen), "feuert" der Öffnungsautomat (Cypres). Dieser kleine Computer misst alle Millisekunden
die Freifallgeschwindigkeit und die Höhe. Sollte der Springer
die Höhe von 225 Meter mit der Freifallgeschwindigkeit durchfallen,
wird der Loop durchgeschnitten und der Reservecontainer
geöffnet. |