Auszug aus der Vereinschronik
Ende
der 50er Jahre wurde die Sektion Fallschirmspringen von den Welser
Pionieren dieser Sportart, wie Hermann Brindl, Erich Felbermayr,
Wolf Weitzenböck und Alfred Schwab gegründet.
Anfang der 70er waren bereits 30 Mitglieder in der Sektion aktiv, wir hatten
aber mit einem großen Handikap zu kämpfen: Da wir kein eigenes
Flugzeug hatten, waren wir vom guten Willen der Motorflieger
abhängig, um unseren Sport ausüben zu können.
Mitte der 70er Jahre wurde dann eine viersitzige
Cessna 172 Rocket angekauft. Die Maschine war natürlich rasch
gut ausgelastet und man stand nach wenigen Jahren vor einem
ähnlichen Problem!
Anfang der 80er Jahre wurde dann eine
siebensitzige Cessna 207 angeschafft. Auch diese Maschine war
speziell an den Wochenenden mit höchster Kapazität im Einsatz.
25 Starts am Tag mit jeder Maschine waren keine Seltenheit.
Schließlich wurde 1987 eine aus Florida
kommende, umgebaute Cessna 206 mit einem leistungsstarken 420
PS-Motor angekauft. Mit dieser Turboprop-Maschine und den Flächengleitern,
die in den 80er Jahren die Rundkappenschirme ablösten, fing
in Wels die Gegenwart des Sprungsportes an. Ein nächster Schritt
war 1995 die Einführung der AFF-Ausbildung. Beim Accalarated
Free Fall (beschleunigter
freier Fall) wird der Fallschirm der Sprungschüler nicht mehr
zwangsausgelöst. Begleitet von zwei Ausbildern steigt der Sprungschüler
in einer Höhe von etwa 4000 Meter aus und "genießt" schon bei seinem ersten Sprung einen ca. einminütigen freien Fall.
Heute zählt die Sektion, die seit 1998
von Ing. Heinz Obermayr geleitet wird, über 70 Mitglieder.
Aufsehen erregende Sprünge
rund um den Erdball vom Nord- bis zum Südpol
beweisen den sportlichen Ehrgeiz der Welser Fallschirmspringer.
|